Angeblich halten die Studiengebühren ja niemanden vom Studieren ab. Irgendwo richtig, könnte man meinen, wie die steigende Zahl von Studienanfängern beweist. Nur die Verteilung ist durchaus bemerkenswert, denn die Anzahl der Studienanfänger wächst in NRW langsamer als im Bundesschnitt und bei NRW handelt es sich doch um ein Bundesland, in dem Studiengebühren an der Tagesordnung sind. Man sieht also, dass die Feststellungen unseres werten Herrn Ministers sich - mit viel Wohlwollen - nur als halbwahr herausstellen. Wenn man jetzt noch beachtet, dass vor allem junge Menschen aus sozial schwachen Haushalten von einem Studium absehen, dann ist ja auch klar, für wen die Landesregierung hier Politik macht, sicher nicht für alle Bürger.


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