Dass Günther Oettinger nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, sollte ja spätestens seit der Filbiger-Rede im letzten Jahr hinreichend bekant sein. Sein neuster Geniestreich setzt dem Fass aber endgültig die Krone auf. Wie hier beschrieben fordert der gute Mann doch tatsächlich, den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Oberstufe zu verringern. Da könnte ich echt kotzen! Gerade als Nationalkonservativer Schwachkopf sollte es dem Mann besonders bewusst sein, dass von unserem Schulsystem in den Naturwissenschaften die größten Personaldefizite herangezüchtet werden und gerade diese Fächer überraschenderweise mangels Zuspruch an den Unis häufig zulassungsfrei sind. Den Schulunterricht zu kappen, wird das Interesse an Naturwissenschaften sicher nicht weiter steigern, eher das Gegenteil wäre förderlich. Aber einem, der seine Schäfchen ins Trockene gebracht hat, muss man das ja nicht mehr sagen.
Gegenvorschlag: Vielleicht sollte man die Anzahl der möglichen Legilstaturperioden für Unions-Ministerpräsidenten auf eine von 2 Jahren Länge beschränken, dann können die nicht zu viel Schwachsinn verzapfen.


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