Ob es daran liegen mag, dass mein Lehrer im Englisch-LK bekennender Raucher war? Im Gegensatz zu brand eins-Autor Roman Pletter haben wir bei einer Analyse der Marlboro-Werbebotschaften (Cowboys, Pferde, Wildnis, Lagerfeuer, Kippen) in der 12 gelernt herausgefunden, dass der Raucher an und für sich mit den Zigaretten der oben genannten Marke vor allem Freiheit und Abenteuer assoziiert und sich eben jene Gefühle angereichert mit einer Portion Teer inhalieren kann. Pletter hingegen stellt mit Hilfe eines Marktforschers fest, dass der Cowboy mit seiner an sich monotonen Tätigkeit und aufgrund der Tatsache, dass er immer “fest im Sattel” sitzt, eher der Familienvater mit zwei Kindern ist als der abenteuerlustige Draufgänger. Ob der Marktforscher oder der bekennende Raucherlehrer (Camel) Recht haben, lässt sich leider nicht feststellen.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle auf den entsprechenden Artikel verweisen, aus dem auch das in der Überschrift befindliche Zitat entnommen ist. Sehr schön zu lesen und irgendwie amüsant zu sehen, wie sich die Tabakfirmen angesichts immer neuer Repressalien gegen die Kundschaft versuchen, sich an den letzten schneller als der Bevölkerungsdurchschnitt sterbenden Kunden festzuhalten. Oder wird Rauchen vielleicht sogar doch noch wieder richtig in, weil es immer stärker geächtet wird? Rock’n'Roll 2.0 sozusagen? Rauchen gegen das angeblich der Ökodiktatur unterworfene Establishment anstatt sich über den tatsächlich immer näher rückenden Schäuble’schen Überwachungsstaat zu wehren?



Sehr interessanter Artikel und vor allen dingen interessantes PDF!
Schon lustig wie die Tabakkonzerne trotz Werbeverbot an die Raucher kommen wollen…