Inspiriert vom Trend zur Selbstanalyse (vgl. dazu Buchtitel wie z.B. “Wer bin ich - und wenn ja wie viele?”) und Philisophie habe ich mich mal einer gründlichen Inspektion unterzogen. Natürlich bin ich dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass fast alles in bester Ordnung ist, wie sollte es auch anders sein.
Es ist mir jedoch ein Punkt aufgefallen, in dem ich durchaus Korrekturbedarf sehe. Meine gespaltene Identiät. Keine klassische Persönlichkeitsstörung freilich, sondern nur eine Identitätsstörung im Bezug auf die “Außenwirkung”.
Aber man ist ja an und für sich nicht blöd und deswegen kann man ja was dagegen tun. Einerseits trete ich als Jan auf, andererseits als Herr K. Um diesem verwirrenden wilden Treiben ein Ende zu setzen: Ab hier und heute, jetzt und für alle Ewigkeit (vielleicht) bin ich Herr K. War ich natürlich vorher auch schon, aber wenn ich mich im Internet rumtreibe halt. Warum? Ist besser, glaub ich. Und bedeutungsschwangerer (Herr B. lässt grüßen).


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